Trends im Fuhrparkmanagement in bewegten Zeiten

Trends im Fuhrparkmanagement in bewegten Zeiten

Trend im Fuhrparkmanagement

Deutschlands Unternehmen haben im vergangenen Jahr 2019 wieder kräftig in ihre Fuhrparks oder Flotten investiert. Die Zahl der Neuzulassungen in diesem Bereich erreichte ein Wachstum von 14,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein detaillierter Blick auf die Trends im Fuhrparkmanagement zeigt dabei, dass alternative Antriebe nun bei den georderten Antriebs- oder Kraftstoffarten richtig Fahrt aufgenommen haben und 2020 noch stärker werden.

Flottenmanagement 2020: die 5 wichtigen Trends im Fuhrparkmanagement

Ließen sich noch zu Jahresbeginn 2020 die Trends im Flottenmanagement stabil prognostizieren, bestimmt jetzt das Coronavirus das tägliche Leben und zwingt Unternehmen, auch im Fuhrparkmanagement zu reagieren. Traditionelle Arbeits- und Mobilitätsmodelle werden plötzlich in Frage gestellt und Prozesse neu gedacht. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wechseln ins Homeoffice, Termine und Dienstreisen werden abgesagt und Telefon- und Videokonferenzen bestimmen verstärkt den Arbeitsalltag. Beschleunigt die Krise um COVID-19 die Digitalisierung in Unternehmen? Uns erwarten aufregende Zeiten und spannende Entwicklungen in Unternehmen aller Größen. Einen Überblick über die Trends im Fuhrparkmanagement möchten wir Ihnen nachfolgend geben.

Fuhrparkmanager zeigen eine immer größere Bereitschaft, auf Fahrzeuge mit Elektroantrieb oder Hybrid-Modelle zu setzen. Rund die Hälfte hat sie schon oder will in den nächsten drei Jahren solche Fahrzeuge anschaffen. Zwölf Monate zuvor mochte sich erst ein Drittel für diese alternativen Antriebe entscheiden. Brennstoffzelle und Wasserstoffantrieb spielen wie im gesamten Pkw-Markt weiter nur eine sehr kleine Nebenrolle bei den kommenden Entscheidungen oder Überlegungen. Der Anteil von Hybriden und echten Stromern wird dagegen deutlich wachsen. Dafür sprechen 2020 neben der stetig größer werdenden Zahl verfügbarer Modelle auch die staatliche Förderung für Kauf oder Leasing von 6.000 Euro für Elektroautos oder 4.500 Euro für Plug-in-Hybride. Weiter pushen die ab 2020 halbierte Dienstwagensteuer von 0,25 Prozent für E-Autos oder ebenso die immer bessere Ladeinfrastruktur den Trend.

Der Wechsel zu alternativen Antrieben im Fuhrparkmanagement bietet Unternehmen aber noch einen anderen Vorteil: Sie erreichen mehr Nachhaltigkeit. Für das Image oder im Wettbewerb gewinnen sie damit klare Vorteile bei Kunden oder Geschäftspartnern, wenn der Wandel zum Beispiel mit Fahrzeugbeschriftungen oder anderem Marketing offen kommuniziert wird. Intern gehen Nachhaltigkeit oder Wettbewerbsfähigkeit immer auch mit mehr Effizienz einher. Dabei spricht es sich im Fuhrparkmanagement zunehmend herum, dass spezifische Apps oder Software deutliche, messbare Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen für die tägliche Arbeit im Flottenmanagement erzielen können – zum Beispiel bei der Führerscheinkontrolle, für optimierte Fahrtstrecken oder effizientere Fahrzeugauslastung und damit für reduzierte Flottenkosten sowie auf der technischen Seite unter anderem mit einer vereinfachten Überwachung der Fahrzeugzustände.

Angefangen bei der Telematik bis hin zur Fuhrparkmanagement-Software haben besonders deutsche Unternehmen noch einigen Nachholbedarf im Vergleich zu den europäischen Nachbarn. Die Überzeugung, wie viel Zeit und Kosten sich durch eine stärkere Digitalisierung im Flottenmanagement einsparen lassen, wird sich 2020 aber zweifellos weiter durchsetzen. Vor dem Hintergrund des strengen Datenschutzes hierzulande wird dabei aber nicht jede potenziell verfügbare Anwendung nutzbar sein. Flottenmanager sollten deswegen ausdrücklich auf solche Anbieter achten, die die Einhaltung aller bei uns geltenden Auflagen garantieren.

Wo für die Fahrzeugflotten nicht explizit Nutzfahrzeuge benötigt werden, dominieren SUV in jeder Größe klar die Zulassungszahlen und Trends im Flottenmanagement. Das große Angebot im Segment der Klein- oder Kompakt-SUV verstärkt die Entwicklung. Beide Bereiche legten 2019 bei den Neuzulassungen jeweils um über 30 Prozent zu. Der persönliche Dienstwagen inklusive Privatnutzung bleibt weiterhin ein klassisches Incentive, um neue Mitarbeiter zu gewinnen oder alte zu motivieren. Entsprechend dürfen die Mitarbeiter im Rahmen gewisser Fahrzeug- oder Kostengrenzen bei der Auswahl mitentscheiden. So spiegelt sich die allgemeine Vorliebe zum geräumigen, vielseitigen SUV dann auch in den Unternehmensfuhrparks oder den Trends im Flottenmanagement wider. Die individuelle Mobilität dominiert das Fuhrparkmanagement 2020 ungebrochen, aber Alternativen bleiben ein großes Thema.

Corporate Carsharing gewinnt an Bedeutung

Im Fuhrparkmanagement kennen die meisten Unternehmen seit Jahren ein zentrales Problem: Die Fahrzeuge sind oft nur unzureichend ausgelastet und verursachen so viel höhere Kosten, als eigentlich notwendig wäre. Der Gedanke an eine Shared Mobility bei der eigenen Flotte in Form von Corporate Carsharing gewinnt daher mehr Bedeutung bei den Trends im Flottenmanagment.

2019 konnte sich bereits ein Viertel der Fuhrparkmanager vorstellen, dieses Konzept auszuprobieren oder anzuwenden. Ein dadurch verkleinerter Fahrzeug-Pool bedeutet erheblich reduzierte Ausgaben von den Anschaffungskosten bis zum täglichen Flottenmanagement. Allerdings müssen dafür Rahmenbedingungen zumeist noch geschaffen werden. Für effizientes, reibungsloses Carsharing in Unternehmen braucht es allen voran ein leistungsstarkes Buchungs- oder Reservierungssystem – idealerweise implementiert in eine ganzheitliche Softwarelösung zum Fuhrparkmanagement.

Shared Mobility oder Mobilitätsalternativen werden teilweise noch weiterreichen. Job-Fahrräder, Jobtickets und auch vom Unternehmen organisierte Fahrgemeinschaften oder Shuttle-Services bieten in diesem Bereich weitere Optionen. Ihre Wirkung ist umfangreich. Einerseits können sie die Attraktivität als Arbeitgeber steigern, andererseits können sie zum Baustein einer Nachhaltigkeitsstrategie werden und weiter Kosten senken. Aus Flottenbudgets werden dann Mobilitätsbudgets und außerdem verändern sich viele tägliche Aufgaben im Flottenmanagement. Es wächst in Teilen enger mit dem Personalbereich zusammen oder verwandelt sich komplett hin zu einem ganzheitlichen Mobilitätsmanagement für Unternehmen und Mitarbeiter.

Mehr und mehr setzt sich der Gedanke durch, dass die großen wirtschaftlichen oder unternehmerischen Herausforderungen der nächsten Jahre und Jahrzehnte nur durch Allianzen oder Kooperationen mit anderen Unternehmen zu bewältigen sind. Der überwiegenden Mehrzahl der Unternehmen – besonders KMU – fehlt es schlicht an finanziellen oder personellen Ressourcen, das künftig notwendige Innovationstempo oder den erforderlichen digitalen Wandel allein mitgehen zu können.

Projektorientierte oder umfangreichere Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen bietet eine vielversprechende Alternative, damit die Transformation zum Wohle aller Beteiligten doch noch gelingt. Dabei sind Kooperationen oder bei größerer Komplexität ganze Ökosysteme in allen Bereichen denkbar: für die Entwicklung zukunftsträchtiger Lösungen, Produkte oder Services genauso wie bei der gesamten Unternehmensmobilität. Vor diesem Hintergrund verändert sich parallel auch das Flottenmanagement noch gravierender und erhält allgemein wie bei den Anforderungen an einzelne Fuhrparkmanager ein vielfach ganzheitlicheres Profil, in dem dieser Unternehmensbereich seine Kompetenzen in allen Richtungen erweitern muss.

Das Coronavirus und seine Auswirkungen auf die Trends im Fuhrparkmanagement

Ließen sich noch zu Jahresbeginn alle diese Trends im Fuhrparkmanagement 2020 sehr stabil prognostizieren, bestimmt nur wenige Wochen später ein neuer Gamechanger die gesamte wirtschaftliche Entwicklung und ebenso das Flottenmanagement 2020: das Coronavirus oder COVID-19. Zum Frühjahrsbeginn lässt sich nicht einmal ansatzweise vorhersagen, wie lange das Virus mit seiner weltweiten Ausbreitung überhaupt anhalten wird – von den Folgen für die globale Wirtschaft und jedes einzelne Unternehmen oder dessen Fuhrpark ganz zu schweigen. Klar ist aber: nahezu alle Branchen gehen kurz- und mittelfristig schwierigen oder sehr schwierigen Zeiten entgegen. Wenn Nachfrage und Umsätze einbrechen oder Prozesse abreißen, müssen die Unternehmen reagieren. Kostensenkungen werden dabei in jedem Fall zu einer der ersten Antworten auf die Probleme.

Ein kurzfristiger Abbau in den Fuhrparks ist angesichts der oft über Leasingverträge aufgebauten Flotten kaum möglich. Der Verzicht auf Neubestellungen bringt kurzfristig keinerlei Einsparungen. Diese können aber schnell geschaffen werden, wenn das Fuhrparkmanagement jetzt konsequent in Richtung Effizienz und Kostensenkung umgebaut wird, um die nun überwiegend angespannte Liquidität zu verbessern. Die richtige Fuhrparkmanagement-Software für das Flottenmanagement bietet dazu die perfekte Möglichkeit, schnell Ergebnisse in diesem Bereich zu erzielen und damit das ganze Unternehmen wieder zu stärken.

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[Foto von David McBee / Pexels]